Rebalancing Schule Schweiz - Rebalancing - Die Berührung


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Berührung

Die heilende Kraft von „Berühren“ und „Berührt werden“

Bei der Rebalancing Berührung handelt es sich um einen vielschichtigen Kommunikationsvorgang, der einer psychotherapeutischen Behandlungssituation ähnlich ist.

 

Die menschliche Hand ist fähig zugleich gebend bzw. aktiv handelnd wie auch wahrnehmend und empfänglich zu sein, indem sie einen Impuls gibt und zugleich dessen Wirkung im Gewebe des Klienten verfolgt.

Um beide Aspekte der Berührung zu nützen, ist der Therapeut auf die Fähigkeit angewiesen, zwischen aktiver und passiver Verwendung seiner Hände wechseln zu können.

Der Rebalancing Therapeut begleitet seinen Klienten mental absolut präsent, um sein Wahrnehmungsspektrum möglichst groß zu halten. Er wird sich weder überaktiv noch in einem zu passiven Zustand befinden, um den Klienten in seiner Ganzheit wahrnehmen zu können.

 

Die therapeutische Grundeinstellung in der Berührung drückt einerseits Nähe in der Berührung aus - aber als Person bleibt der Therapeut in der Beobachterfunktion - im gewissen Sinne freundlich distanziert.

 

Berührung findet immer im „Hier“ und „Jetzt“ statt und hilft dem Klienten und den Begleiter in die Gegenwart zu gelangen. Berührung tut gut, wenn sich zwei Menschen freiwillig für sie entscheiden. Sie ist ehrlich. Schon kleinste Berührungen bringen das gesamte Energiesystem zum Fließen.

 

Das Fehlen von Berührungen

 

Ein Mangel an körperlicher Berührung kann krank machen und zu Depressionen führen. Diese Sehnsucht, dieses „zu Wenig an Berührung“ wird nur selten als Ursache (an)erkannt. Gemeinsam mit Kollegen deckte der Wissenschaftler Ashley Montagu auf, dass Nervenverbindungen im Gehirn durch den Akt des Berührens entstehen. Der Zeitraum in dem dies geschieht liegt zwischen Schwangerschaft und den unmittelbar auf die Geburt folgenden Monaten. Ein Kind kann mit dem Entzug akustischer oder visueller Stimulation leben und ihn offensichtlich auch wettmachen. Wenn jedoch ein neugeborenes Kind nicht berührt wird, ist die Folge oftmals der Tod. In seinem Buch „Körperkontakt“ schlussfolgert Montagu aus seiner jahrelangen Forschungsarbeit folgende These: Berührung ist unsere Grundlage, um als menschliche Gesellschaft zu leben.